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28. September 2026

Pinguins wachen zu spät auf – 2:3 (0:2; 0:1; 2:0) in Wolfsburg

Nächste Niederlage für die Fischtown Pinguins. Ohne Nicholas Jensen, Matthew Abt, Colt Conrad, Lenny Boos und Bennet Roßmy ging es zu den Grizzlys nach Wolfsburg. Dort hinterließen die Bremerhavener in den ersten 40 Minuten einen erschreckenden Eindruck und lagen bereits mit 0:3 hinten. Erst im Schlussabschnitt begann man Eishockey zu spielen. Die beiden Treffer von Phillip Bruggisser reichten am Ende allerdings nicht mehr.

Es dauerte ganze drei Minuten, da hatte der Ex-Pinguins Ross Mauermann seinen ersten Assist verbucht. Über seine Vorarbeit gelangte die Scheibe schlussendlich zu Justin Feser, dessen Schuss aus halblinker Position zu schnell für die Fanghand von Leon Hungerecker war (3.). Auch sonst waren es die Grizzlys, die den Takt angaben. Außer einem doch harmloseren Versuch von Ludwig Byström hatten die Seestädter nichts zu bieten (5.). Dafür hätte Ross Mauermann kurz darauf fast den nächsten eingeschenkt. Leon Hungerecker bugsierte den Schuss des Rotschopfs aber mit dem Schoner aus der Gefahrenzone (7.). Nach einer Großchance durch Nico Krämmer, die bei Wolfsburgs Goalie Dustin Strahlmeier endete, fingen sich die Pinguins sogar noch eine Strafzeit ein (10.). Damit wussten die Hausherren jedoch nichts anzufangen (12.). Stattdessen nutzten sie einen Fehler im Spielaufbau der Bremerhavener, um im drei auf eins das 0:2 zu erzielen. Konnte Leon Hungerecker den Schuss von Tommy Pasanen noch prächtig parieren, war er gegen den Abstauber von Ross Mauermann allerdings machtlos (14.). Eine gute Möglichkeit von Christian Wejse landete nur an der Schulter von Dustin Strahlmeier (15.). Der Wolfsburger Keeper ließ sich auch vom durchgebrochenen Andy Miele nicht bezwingen (17.). Das erste Überzahlspiel beendeten die Pinguins mit null Torschüssen (19.).

Einen Traumpass von Rayan Bettahar konnte Nico Krämmer frei im Slot nicht veredeln (23.). Die Konfusion in der Bremerhavener Abwehr löste Vladimir Eminger mit einer Rettungstat gegen den am rechten Pfosten freistehenden Robert Lynch im Stile eines Torhüters (25.). Eine Minute später musste Alex Broadhurst verletzt den Gang in die Kabine antreten (26.). Auch in einer weiteren numerischen Überlegenheit blieben die Pinguins harmlos (28.). Dafür musste der Wolfsburger Schlussmann all sein Können aufbieten, um einen Onetimer von Andy Miele zu entschärfen (30.). Den Startschuss zu einer starken Sequenz der Gastgeber gab die Strafzeit gegen den Ex-Wolfsburger. Die überstanden die Frackträger schadlos, mussten in der Folgezeit jedoch weitere gefährliche Aktionen über sich ergehen lassen. In der 40 Spielminute klingelte es allerdings doch noch. Eine Hinausstellung gegen Phillip Bruggisser nutzten die Grizzlys mit kurzen Pässen über Tyler Morley und Justin Feser durch Matt Choupani zum 0:3.

Eine Strafzeit gegen die Hausherren kurz vor Ende des zweiten Drittels landete sechs Sekunden vor Ablauf im Wolfsburger Gehäuse. Der Knaller von Phillip Bruggisser suchte sich den Weg vorbei an Dustin Strahlmeier zum 1:3 (42.). Mittlerweile hatte Headcoach Alexander Sulzer gezwungenermaßen die Reihen umgestellt. Plötzlich war das Offensivspiel der Pinguins um einiges stärker, wenngleich es weiterhin an Ideen beim Generieren von Torchancen mangelte. Wieder war es Phillip Bruggisser, der es mit Erfolg aus der Distanz probierte und zum 2:3 einnetzte (46.). Brandgefährlich war der Konter über Dustin Willhöft, den Leon Hungerecker abschrecken musste (48.). Die Pinguins blieben weiter spielbestimmend, doch Max Götz ließ gleich zwei gute Gelegenheiten nacheinander liegen (50./52.). Den Bremerhavenern lief die Zeit davon und auch die Herausnahme von Leon Hungerecker für einen zusätzlichen Feldspieler brachte nichts mehr ein (60.).