Ein Tor reicht nicht – Pinguins verlieren in Köln 1:4 (1:1; 0:2; 0:1)
Die Offensive bleibt das Sorgenkind. Trotz bester Möglichkeiten schafften es die Fischtown Pinguins nicht, die Partie gegen die Kölner Haie mit Punkten zu beenden. Zumindest war das Team von Alexander Sulzer endlich wieder in Überzahl erfolgreich. Der Treffer von Phillip Bruggisser reichte jedoch nicht.
Mit dem Sieg vom Freitag gegen die Nürnberg Ice Tigers (2:1) und dem Wissen, dass es bei den Kölnern auch noch nicht rund läuft, waren die Nordlichter voller Optimismus an den Rhein gereist. Und es lief zu Beginn auch ganz gut. Leicht spielbestimmend verfehlte Keean Washkurak das Ziel mit seinem Schuss nur knapp (8.). In der 12. Spielminute die Führung für die Pinguins. Dominik Bokk wurde Zeitzeuge auf der Strafbank, als Phillip Bruggisser das Spielgerät von der blauen Linie zum 1:0 in die rechte Ecke feuerte. Doch nur drei Minuten später lenkte Louis-Marc Aubry direkt vor Kristers Gudlevskis postiert einen Schuss von Jan Luca Sennhenn zum 1:1 in die Kiste (15.). Der Versuch von Gregor MacLeod, den Führungstreffer zu markieren, flog links am Bremerhavener Gehäuse vorbei (17.). Valtteri Kemiläinen gelang es, den Schuss von Phillip Bruggisser ins Fangnetz abzufälschen (20.).
Der Mittelabschnitt begann ziemlich wild. Während Colt Conrad das Außennetz streifte (21.), brachten Daniel Fischbuch und Maxi Kammerer mit einem Pfostentreffer die Homezone der Bremerhavener gehörig durcheinander (23.). Eine Hinausstellung gegen Colt Conrad überstanden die Pinguins unbeschadet und mussten nach einem filigranen Zuspiel von Görtz durch Parker Tuomie in Führung gehen. Der versenkte die Scheibe allerdings völlig freistehend in der Fanghand von Keeper Janne Juvonen (30.). Es kam wie es kommen musste. Valtteri Kemiläinen probierte es mit einem seiner gefürchteten Schüsse von der blauen Linie und schon zappelte der Puck im rechten Knick – 1:2 (33.). Nur 31 Sekunden danach machte Robin Press den Doppelschlag perfekt, als der die feine Vorarbeit von Dominik Bokk lediglich zum 1:3 über die Linie drücken musste (34.). Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels traf Colt Conrad den Außenpfosten (38.).
Mit der Drittelsirene hatte sich Dominik Bokk noch einen Zwangsaufenthalt in der Kühlbox verordnen lassen. Mit einem erfolgreichen Powerplay hätten die Pinguins für neue Impulse sorgen können, doch daraus wurde nichts (42.). Da machten es die Hausherren geschickter. Während Colt Conrad eine Strafzeit verbüßte, schnürte Louis-Marc Aubry mit dem 1:4 den Sack zu (46.). Die Bremerhavener probierten einiges, um zumindest das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Akito Hirose (52.) und Phillip Bruggisser (54.) blieben allerdings erfolglos. Am Ende bliebe der betriebene Aufwand für die Pinguins ohne Ertrag und der Abstand zum Tabellenende wird zunehmend geringer.