Stark dezimiert waren die Fischtown Pinguins in die tschechische Hauptstadt gereist. Neben dem ohnehin an einer Verletzung laborierenden Colt Conrad, standen auch Alex Friesen Vladimir Eminger und Markus Vikingstad (Nachwuchs) nicht zur Verfügung. Headcoach Alexander Sulzer krempelte kurzerhand die Reihen um und stopfte die Lücken mit Felix Scheel und Nino Kinder. Rayan Bettahar rückte als siebter Verteidiger ins Aufgebot und Kristers Gudlevskis übernahm den Job zwischen den Torstangen.
Die Hausherren kamen aus der Kabine, als ginge es um Leib und Leben. Es war schwindelerregend, mit welchem Tempo die „Spartaner“ über das Eis fegten. Da sie gleichzeitig eine fast perfekte Scheibenbehandlung an den Tag legten, beschränkte sich der Aufenthalt für die Pinguine im ersten Abschnitt zumeist in der eigenen Zone. Tomas Tomek prüfte Kristers Gudlevskis erstmals ernsthaft (3.) und Tomas Hyka sowie Valtteri Kemiläinen ballerten was der Schläger hergab, doch eine Lücke in der Abwehr fanden sie nicht (4.). Als Phillip Bruggisser endlich Maß nahm, hatte die Uhr bereits sieben Umdrehungen hinter sich (8.).
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