Der Start ins Playoff-Viertelfinale der Penny DEL gegen die Kölner Haie ging gründlich in die Hose. Bremerhaven erwischte gegen den Tabellensechsten der Hauptrunde einen schwarzen Tag und ist schon jetzt im Zugzwang. Obgleich Headcoach Alexander Sulzer wieder auf Anders Grönlund, Maxim Rausch und Matthew Abt zurückgreifen konnte, war ein positiver Ausschlag im Spiel der Pinguine nicht erkennbar. Felix Scheel und Ludwig Byström blieb nur der Platz auf der Tribüne. Auch der frisch zum Torhüter der Saison gekürte Kristers Gudlevskis erwischte einen seiner schwächeren Tage.
Dabei erwischten die Hausherren einen guten Start. Schon nach 20 Sekunden zwang Ziga Jeglic den Kölner Torhüter Julius Hudacek zu einer glänzenden Parade. Auch weiterhin führte die Reise des Pinguin-Express Richtung Köln. Und die mussten sich immer wieder mit strafbaren Aktionen aus der Umklammerung lösen. Hinausstellungen gegen Adam Almquist und später Marco Münzenberger konnten sie Bremerhavener jedoch nicht nutzen. Auch bei zwischenzeitlich ausgeglichenem Personal auf der Spielfläche veranstalteten die Pinguine ein wahres Scheibenschießen, das allerdings keine Veränderung auf die Anzeigetafel brachte. Nico Appendino, Dominik Uher und Vladimir Eminger sowie Jan Urbas und Ziga Jeglic feuerten ihre Magazine leer, trafen aber auf eine Kölner Abwehr, von der man annehmen musste, sie hätte mehr Arme und Beine als die Akteure auf Bremerhavener Seite.
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