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Rainis Blickwinkel

Pinguins belohnen sich für souveränes Auswärtsspiel in Iserlohn mit drei Punkten
09.03.2026 - 02:08 von Rainer


Starke Special Teams und ein unbezwingbarer Kristers Gudlevskis – das waren die Garanten für den 5:0 (3:1; 2:0; 0:0)-Sieg bei den Iserlohn Roosters. C. J. Smith erzielte sein erstes Tor für die Fischtown Pinguins. Das war zugleich der Gamewinner der in unveränderter Aufstellung ins Sauerland gereisten Bremerhavener.

Cool in der Defensive – abgezockt bei der Chancenverwertung

Doch zunächst bliesen die Gastgeber aus der Freilandhaltung zum Angriff. Robin Norell prüfte Kristers Gudlevskis schon nach wenigen Sekunden aus der Halbdistanz (1.). Der lettische Goalie ließ auch beim Schuss von Julian Napravnik keine Zweifel offen und ließ die abgefeuerte Scheibe in der Fanghand verschwinden (5.). Die Pinguins näherten sich durch Miha Verlic erstmals gefährlich dem gegnerischen Tor, doch auch Andi Jenike hielt seinen Kasten sauber (10.). Eine Strafzeit gegen Vladimir Eminger überstanden die Frackträger unbeschadet. Das verlief bei den Hausherren ganz anders. Ein Schuss von Phillip Bruggisser prallte von der Bande hinter dem Tor schräg zurück, wo C. J. Smith mühelos zum 1:0 einschob (16.). Der Knaller von Colt Conrad wurde dann wieder eine sichere Beute des Iserlohner Schlussmanns (18.). Auch Maxim Rausch probierte es noch mal – mit gleichem Ergebnis (19.).

Kristers Gudlevskis zieht den Roosters den Nerv

Der zweite Durchgang begann wie schon der erste. Die Hähnchen marschierten voller Tatendrang über die Eisfläche und sorgten nach einem Schuss von Tyler Boland für mächtig Unruhe vor Kristers Gudlevskis, ehe dieser den Puck sichern konnte (23.). Für etwas Entlastung sorgte Max Görtz, der sich bei der Zielauffassung etwas verschätzte (25.). Dann schob sich Daniel Fischbuch in eine komfortable Position, scheiterte aber am Bremerhavener Schlussmann (27.). Der war auch auf dem Posten, als Daniel Geiger aus der Ferne abgezogen hatte (28.). Auf der anderen Seite klärte Andi Jenike gegen Max Görtz (29.). Wenig später war es wieder Kristers Gudlevskis, der einen Alleingang von Taro Jentzsch entschärfte (32.). Die Pinguins zogen eine weitere Strafe, die sie wie zuvor ohne Folgen überstanden. Da war der Onetimer von Christian Thomas kurz darauf ungleich gefährlicher, doch den parierte Kristers Gudlevskis bravourös (35.). Den Bremerhavenern gelang es auch diesmal, den Roosters auf den Schnabel zu hauen. Phillip Bruggisser nutzte dazu einen vierfachen Screen vor Andi Jenike und schmiss dem die Scheibe zum 2:0 ins Netz (36.). Hingegen verfehlte Nicholas Jensen das Ziel mit seinem Versuch um einige Zentimeter (38.).

Pinguins diszipliniert und Kristers Gudlevskis mit Shutout

Die Roosters gackerten auch zu Beginn des letzten Drittels noch. Daniel Neumann (45.) und Christian Thomas (47.) setzten ihre Anschlüsse jedoch unisono neben die Bremerhavener Kiste. Da machte es Daniel Fischbuch um einiges cleverer. Der visierte aus kurzer Entfernung die kurze Ecke an, staunte aber nicht schlecht, als die von ihm abgeschickte Scheibe in der Fanghand von Kristers Gudlevskis verschwand (48.). Und wieder ähnelte sich der Spielverlauf den vorangegangenen Abschnitten. Eine Hinausstellung von Taro Jentzsch beendeten die Pinguins schon nach 28 Sekunden, weil Alex Friesen das Spielgerät aus der Distanz zum 3:0 einschweißte (55.). Die Strafzeit gegen Andi Jenike blieb für die Rosters ohne Einschlag (57.). Es folgte nur noch die Kür der Bremerhavener Vorstellung. Nachdem Andi Jenike seinen Arbeitsplatz für einen zusätzlichen Feldspieler geräumt hatte, waren Ludwig Byström (58.) und Nicholas Jensen (59.) Nutznießer von Empty-Nettern zum 4:0 bzw. 5:0.
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